Abgabefristen Semesterbeitrags-Zuschuss SS2022

Für den Semesterbeitrags-Zuschuss SS2022 gelten folgende Abgabefristen:
THM 15.12.2021 bis 17.01.2022
JLU 15.01.22 bis 15.02.2022

Bitte reichen Sie den beigefügten Antrag vollständig ausgefüllt und unterschrieben mit folgenden Unterlagen in Kopie ein (als Email bitte in EINER Email!  oder in den großen roten Briefkasten beim AStA werfen):
– aktuelles Ausweisdokument (Personalausweis, Pass, Aufenthaltstitel)
– Studienbescheinigung WS2021/2022
– Mietvertrag
– Leistungsnachweis über erbrachte Studienleistungen
– Kontoauszüge aller Konten und Kreditkarten der letzten 3 Monate.

Es gilt Datum des Poststempels – Anträge die danach eingehen, werden nicht mehr berücksichtigt.
Euer Solifonds
Otto-Behaghel-Str. 25D
35394 Gießen
kontakt@solifonds-giessen.de

Antrag-nur-fuer-Semesterbeitragszuschuss-SS2022.pdf

Solifondsberatung in der Corona-Situation – Persönliche Beratungstermine 2G sind möglich

Das Büro ist während der Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag von 09:00 – 13:00 Uhr besetzt. Sie können per per E-Mail oder telefonisch unter 0641-99-14795 Kontakt zum Solifonds aufnehmen: kontakt@solifonds-giessen.de um einen persönlichen Beratungstermin zu vereinbaren unter einhalten der geltenden Hygienevorschriften und der 2 G Regel.

Aufgrund der Corona-Pandemie waren seit März 2020 deutlich mehr Studierende enormen finanziellen Schwierigkeiten ausgesetzt. Der Solifonds hat darauf reagiert und innerhalb kürzester Zeit zusätzlich eine Corona-Härtefallbeihilfe ins Leben gerufen. Sollten Sie durch die Corona-Pandemie in finanzielle Not geraten sein, ohne einen Anspruch auf BAföG oder andere Sozialleistungen zu haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

Förderverein für unschuldig in Not geratene Studierende e.v.
Otto-Behahgel-Str. 25D
35394 Gießen
kontakt@solifonds-giessen.de
Tel.: 0641-99-14795
Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag von 09:00 – 13:00 Uh
www.solifonds-giessen.de

Euer Solifonds

Geld regiert die Welt

Die Bürger Deutschlands haben das Glück in einer Demokratie leben zu dürfen. Hier kann man seine Meinung frei äußern und jeder hat das Recht selbstbestimmt und ohne Zwang von Außen leben zu dürfen. Doch leider ist das keine Selbstverständlichkeit für manch andere Ecken auf dieser Welt.

Um sich mit den unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Themen näher auseinanderzusetzen, hat die Justus-Liebig-Universität Gießen als erste Universität Deutschlands den Studiengang „Transition Management“ entwickelt. Hierin geht es vor allem um die Beobachtung von vielen Transformations- und Schwellenländern weltweit, wobei vor allem der Wandel der Gesellschaften von staatlichen Verwaltungen und Regierungsformen hervorgehoben werden soll.

„Eigentlich würde ich dieses Thema nicht studieren, wenn ich noch in meinem Heimatland wäre, denn ein Teil meines Studiums ist Politikwissenschaft und Politik ist insgesamt in den letzten Jahren zu einem dramatisch harten Thema dort geworden.“, erklärt eine 27-jährige Studentin. Sie hat sich für den Studiengang entschieden, weil dieser interdisziplinär, also fachübergreifend, ist. Hierbei werden mehrere, verschiedene Bereiche miteinander zu einem Studiengang vereint, wie zum Beispiel auch bei Wirtschaftsrecht.

Sie will bald ihren Abschluss machen und danach auch unbedingt in Deutschland bleiben, was sie wie folgt begründet: „Ich möchte nicht zurück in mein Heimatland, solange sich die politische Situation dort sich nicht ändert. Vor allem im Hinblick auf mein Studium möchte ich später nicht dort politisch sanktioniert werden und eine Strafe erhalten.“

Die Studentin lebt mittlerweile seit über drei Jahren in Deutschland. Ihr größtes Problem am Anfang war das Visum bei der Einreise. Soweit keine anderen Finanzierungsnachweise für das Verfahren vorgelegt werden können, muss der betreffende Studierende ein sogenanntes Sperrkonto für sich selbst einrichten. Darauf muss sich genügend Guthaben befinden, um die anfallenden Kosten abzudecken, die während des Aufenthalts in Deutschland anfallen. Diese werden nach dem jährlichen Regelbedarf für deutsche Studierende bemessen und betragen pro Jahr 10.332€.

Da die 27-Jährige einen Masterstudiengang anstrebte, musste sie ein Sperrkonto für drei Jahre einrichten, also knapp 31 000€ auf einmal darauf einzahlen. „Es war mir aufgrund der wirtschaftlichen Lage und bei den hohen Wechselkursen in meinem Heimatland fast unmöglich, so viel Geld aufzutreiben und zu sperren. Ich habe meine Mutter vor vier Jahren verloren, also hatte ich keinen Familienunterhalt. Deshalb gaben mir 15 meiner Freunde das Geld zum Sperren, ich wollte es ihnen jeden Monat zurückzahlen.“, so die Studierende.

Doch dieser gut durchdachte Plan, sollte der Studentin noch zum Verhängnis werden. Von dem Sperrkonto darf monatlich nur ein gewisser Betrag abgehoben werden, von dem die Studierenden dann in Deutschland ihren Lebensunterhalt bestreiten sollen. Darin sind jedoch nicht etwaige Rückzahlungen vorgesehen.

So kam es, dass sich die 27-Jährige zudem noch für ein Stipendium beworben hat. Für dieses wurde sie jedoch direkt abgelehnt, da sie jeden Monat das Geld von dem Sperrkonto bekam. Zwar konnte sie nachweisen, dass der Betrag von den Freunden stammte und sie diesen in Bruchteilen jeden Monat wieder an sie zurück überwies, jedoch wurde diese Geldsumme unter ihrem Namen verzeichnet. Aus diesem Grund wurden ihre Stipendienanträge alle abgelehnt.

Ein weiteres Problem stellte für sie die Sprachbarriere dar. Gießen ist eine kleine Studentenstadt, bei der die möglichen Nebenjobs immer deutsche Sprachkenntnisse voraussetzten. Daher konnte die Studentin monatelang keine Stelle finden, um sich finanzieren zu können.

Das Resümee der Studierenden ist Folgendes: „Insgesamt ist es daher ohne familiäre Unterstützung wirtschaftlich sehr schwer nach Deutschland zu kommen und dort am Anfang zu bestehen. Darüber hinaus betrifft all dieser Stress den Menschen sicherlich nicht nur wirtschaftlich, sondern auch psychisch, was die Fokussierung auf das Studium sehr erschwert. Außerdem konnte ich zwischen all diesen Job-Arbeiten, Stress und der Uni nicht genug Zeit damit verbringen, Deutsch zu lernen, was die Situation auch noch komplizierter machte. Aber trotzdem würde ich jedes Mal wieder nach Deutschland kommen, um zu studieren. Ich würde aber auf jeden Fall zuerst Deutsch auf einem sehr guten Niveau lernen, damit zumindest die Jobsuche einfacher wäre.

Da die Ausgaben wegen der Rückzahlung des Sperrkontoguthabens zu hoch waren, konnte die 27-Jährige bei Solifonds keinen Semesterbeitragszuschuss in 2019 und 2021 beantragen. Dennoch wurde ihr einmal in 2021 die Coronabeihilfe bewilligt, weil sie keinen Job gefunden hatte. Eine Langzeitkrankenbeihilfe wurde ihr von Solifonds ebenfalls bewilligt.

Trotz der teilweise nicht bewilligten Leistungen, sagt die Studentin folgendes über Solifonds: „Ich bin Solifonds mehr als dankbar, dass sie für diejenigen da sind, die keine staatlichen Leistungen beantragen können. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ich in den letzten Monaten, in denen ich meine Abschlussarbeit schrieb und wir uns zwischen all diesen Corona-Pandemie-Schließungssituationen befanden, mein Leben aufrechterhalten konnte. Ohne Solifonds hätte ich in den letzten Monaten nicht einmal meine Miete bezahlen können. Man hat mir damit die Möglichkeit gegeben, mich nicht nur auf meine Abschlussarbeit konzentrieren zu können, sondern mir damit auch eine gewisse psychische Gesundheit gegeben, die ich mit dem Wissen verbinden konnte, dass ich mein Leben aufrechterhalten und eine gute Abschlussarbeit schreiben kann!“

Die 27-Jährige hat mittlerweile ihre Masterarbeit abgeschlossen und hat kürzlich geheiratet. Hier kann man am Ende nur noch Eines sagen: Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die Zukunft.

Copyright: Carolin Wagner

THM: International Office Website relaunch und Semesterprogramm

https://www.thm.de/site/international.html

Der Internet-Auftritt im Bereich „International“ wurde überarbeitet: Schauen Sie vorbei und klicken Sie sich durch! Der Bereich „International“ ist in vier Themengruppen aufgeteilt:

  • THM International: Allgemeine Informationen zur Internationalisierung an der THM und zum International Office
  • Outgoing | Wege ins Ausland: Alle Informationen zu Auslandstudium und –praktikum, Kurzzeitaufenthalte sowie zu Lehre und Forschung und Weiterbildungen im Ausland
  • Incoming | Wege an die THM: Ob internationale Studierende, Austauschstudierende, Incoming Staff oder internationale Studieninteressierte – hier finden Sie alle Informationen und Angebote
  • Welcome & Stay: Informationen, Tipps & Events zum Leben, Studieren und Arbeiten in Mittelhessen und Deutschland – wir heißen alle internationalen Studierenden und Studieninteressierte herzlich willkommen!
  • Hier finden Sie unser Semesterprogramm.

In einer hybride Form werden weiterhin alle Beratungsangebote zu verschiedenen Themen angeboten. Zum Bsp.:  Ausländerrecht, soziale Kontakte, Studienorientierung aber auch Jobsuche (Lebenslauf, Bewerbungsmappe) und die neuen Angebote des Sprachenzentrums im Bereich DaF (z.Bs. Sprachtutorien). Bei Fragen wenden Sie sich per mail an international-support@thm.de.

Über das International Office der THM können auch Abschlussbeihilfen, Stipendien … beantragt werden – bitte rechtzeitig Kontakt aufnehmen. Abschlussbeihilfen macht der Solifonds nicht.

Europa macht Schule – Standort Gießen

Hast Du Lust Europa macht Schule und seine bunten und spannenden Projekte zu unterstützen?
Dann melde dich an. Das Standort-Team Gießen freut sich über Deine Verstärkung!
Weitere Informationen zum Programm findest Du auf der Website
Are you an international student at the JLU Gießen and would like to introduce your home country to German pupils?
Become part of Europa macht Schule and register here: http://www.europamachtschule.de
Alle Informationen zur Anmeldung findest Du hier For further information please visit us on https://www.europamachtschule.de/mitmachen/mitorganisieren-am-standort/anmeldung/
or watch our video https://www.youtube.com/watch?v=NRjaocoNvEs&list=PLxQ7W5-VsmhUpYAezUSeE-8QkI9rL_Gjs&index=4

Kostenfreie Tests und STIKO-Empfehlung für mit nicht anerkanntem Impfstoff geimpfte internationale Studierende

Internationale Studierende, die mit einem nicht in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft sind, können sich bis zum 31.12.2021 weiterhin kostenfrei testen lassen, siehe § 4a der Coronavirus-Testverordnung vom 21.09.2021. Zudem empfiehlt die STIKO in ihrem Bulletin vom 23.09.2021 diesen Studierenden eine erneute Impfserie mit einem zugelassenen Impfstoff, verbunden mit dem Hinweis möglicher stärkerer Impfreaktionen. „Personen, die im Ausland bereits mit nicht in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoffen geimpft wurden, benötigen gemäß aktueller Rechtslage und unter Berücksichtigung der altersentsprechenden Impfempfehlungen eine erneute Impfserie (s. Tab. 1), um in der EU den Status als Geimpfte zu erlangen. In solchen Fällen sollen die zu impfenden Personen darauf hingewiesen werden, dass vermehrte lokale und systemische Reaktionen auftreten können. Die impfenden ÄrztInnen werden gebeten, auf das Auftreten verstärkter Impfreaktionen aktiv zu achten und diese ggf. an das Paul-Ehrlich-Institut zu melden.“ siehe Epidemiologisches Bulletin 38, 2021, Seite 8